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Definition - Was bedeutet Frequenzduplex (FDD)?
Frequenzduplex (FDD) ist eine Technik, bei der separate Frequenzbänder auf der Sender- und Empfängerseite verwendet werden.
Da die FDD-Technik unterschiedliche Frequenzbänder für Sende- und Empfangsvorgänge verwendet, stören sich die Sende- und Empfangsdatensignale nicht gegenseitig. Dies macht FDD zu einer besseren Wahl als Time Division Duplex (TDD) für symmetrischen Verkehr, beispielsweise für Sprachanwendungen in drahtlosen Breitbandnetzwerken.
Techopedia erklärt Frequenzduplex (FDD)
FDD ist eine Technik, bei der Sender und Empfänger bei unterschiedlichen Trägerfrequenzen arbeiten. Beispielsweise wird in Mobilfunknetzen ein Block des elektromagnetischen Spektrums für die Aufwärtsverbindung zugewiesen, die Daten von Mobiltelefonen zu einer Basisstation überträgt. Ein anderer Block des Spektrums wird dem Downlink zugewiesen, der Daten von einer Basisstation zu Mobiltelefonen überträgt.
Dieser Begriff wird im Amateurfunkbetrieb häufig verwendet, wenn Betreiber eine Zwischenstation kontaktieren. Die Station sendet und empfängt in dieser Situation gleichzeitig Übertragungen, indem sie die Frequenzen ändert, mit denen Signale gesendet und empfangen werden.
Beispiele für FDD-Systeme umfassen Folgendes:
- Asymmetrische digitale Teilnehmerleitung (ADSL) und digitale Teilnehmerleitung mit sehr hoher Bitrate (VDSL)
- Zellulare Systeme, einschließlich UMTS / WCDMA-Frequenzduplexmodus und CDMA2000-System
- IEEE 802.16 WiMax-Frequenzduplexmodus




