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Macht maschinelles Lernen Ärzte überflüssig?

Anonim

Q:

Macht maschinelles Lernen Ärzte überflüssig?

EIN:

Interessant ist die Frage, ob maschinelles Lernen letztendlich den menschlichen Arzt ersetzen wird. Es basiert auf den technologischen Fortschritten, die wir bereits gesehen haben - und von denen einige auf dem Vormarsch sind - sowie auf unserem Verständnis der Funktionsweise der westlichen Medizin, selbst in einer datengetriebenen Welt.

Der erste Punkt ist, dass die Technologie enorme Fortschritte bei der Diagnose und Bewertung der Radiologie gemacht hat und generell datenbasierte Entscheidungen trifft. Wofür brauchen wir also Ärzte?

Nun, schauen wir uns auch an, was Ärzte in der heutigen High-Tech-Umgebung normalerweise tun. Sie nutzen Computer und andere Technologien.

Eines der besten Beispiele sind Systeme für die elektronische Patientenakte (EMR) und die elektronische Patientenakte (EHR). Wo früher Ärzte auf Papier arbeiteten, nutzen sie jetzt Angebote von Softwareanbietern, die einen Großteil ihrer Arbeit digitalisieren und automatisieren. Beispielsweise helfen EMRs und EHRs Ärzten bereits bei der Diagnose von Erkrankungen.

In Anbetracht dessen ist es viel sinnvoller zu behaupten, dass die medizinische Welt von morgen eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine sein wird. Ärzte werden die Technologien kontrollieren, die diese Entscheidungen treffen, und die Ärzte werden diese Entscheidungen menschlich überwachen.

Programme für maschinelles Lernen sind zwar bei datengetriebenen Entscheidungen enorm hilfreich, aber sie sind wohl so leistungsfähig geworden, dass wir uns bei unseren medizinischen Entscheidungen nicht auf sie verlassen möchten. Experten zitieren das „Black-Box-Phänomen“, bei dem wir die Funktionsweise dieser maschinellen Lernprogramme nicht vollständig verstehen. In diesem Sinne ist es wichtig, einen menschlichen Agenten zu haben, um die Ergebnisse des maschinellen Lernsystems zu erraten und diese Ergebnisse in den richtigen Kontext zu stellen.

Es gibt zwei zusätzliche Punkte, die darauf hindeuten, dass wir auch in Zukunft menschliche Ärzte einsetzen werden. Einer ist die Haftung. Wie beurteilen Sie die eventuelle Haftung, die sich aus den Entscheidungen des Computers ergibt?

Zum anderen geht es darum, wie wir Menschen unsere Gesundheitsversorgung erhalten möchten. Frühe Bemühungen, die Ergebnisse des Gesundheitswesens vollständig zu digitalisieren, waren nicht beliebt und haben nicht sehr gut funktioniert. Patienten möchten in der Regel mit einem Arzt sprechen, nicht mit einem Computer. Es besteht sogar das Verständnis, dass Menschen es vermeiden, das Internet zur Selbstdiagnose von Erkrankungen zu nutzen, da sie auf diese Weise nicht an die Medizin herangehen möchten.

Ein genauerer Blick auf die heutige Arbeitsweise von Ärzten legt nahe, dass sie in Zukunft auf die gleiche Weise arbeiten werden, obwohl die Technologien immer leistungsfähiger werden und es den Ärzten ermöglichen werden, im Laufe der Zeit mehr für die Patienten zu tun.

Macht maschinelles Lernen Ärzte überflüssig?