Inhaltsverzeichnis:
- Definition - Was bedeutet Internet Inter-ORB Protocol (IIOP)?
- Techopedia erklärt das Internet Inter-ORB Protocol (IIOP)
Definition - Was bedeutet Internet Inter-ORB Protocol (IIOP)?
Das Internet Inter-ORB Protocol (IIOP) ist ein objektorientiertes Protokoll, das zur Erleichterung der Netzwerkinteraktion zwischen verteilten Programmen verwendet wird, die in verschiedenen Programmiersprachen geschrieben sind. IIOP wird verwendet, um die Internet- und Intranet-Kommunikation für Anwendungen und Dienste zu verbessern.
IIOP ist ein integraler Bestandteil der CORBA (Common Object Request Broker Architecture), einem bekannten IT-Industriestandard. IIOP ist eine Implementierung des General Inter-ORB Protocol (GIOP), eines abstrakten Interaktionsprotokolls, das von Objektanforderungsbrokern (ORB) verwendet wird.
IIOP ähnelt dem Distributed Component Object Model (DCOM) von Microsoft, einem Hauptkonkurrenten von CORBA / IIOP.
Techopedia erklärt das Internet Inter-ORB Protocol (IIOP)
Wie CORBA folgt IIOP einer Client-Server-Architektur für die Kommunikation, bei der eine Nachrichtenanforderung immer von einem Client an einen Server übertragen wird.
Die OMG-Spezifikationen (Object Management Group) für IIOP lauten wie folgt:
- Common Data Representation (CDR): Bietet eine Standardmethode zur Datencodierung / -decodierung
- Interoperable Object Reference (IOR): Der Client muss vor dem Senden einer Serveranforderung über eine Programmadresse verfügen, die als IOR bezeichnet wird. Die IOR basiert auf der IP-Adresse und den Portnummern des Servers und wird normalerweise einer Wertetabelle zugeordnet, die vom Client-Computer erstellt wurde.
- Nachrichtenformate, die zur Unterstützung der ORB-Spezifikationen von CORBA definiert wurden
Zu den Vorteilen von IIOP gehören:
- Bessere Architekturneutralität
- Kommunikationstransparenz
- Skalierbarkeit
- Wiederverwendbarkeit des Codes
